Familien-, System- und Organisationsaufstellungen

Wie funktionieren Aufstellungen?

 

Die Mitglieder einer Familie sind über Generationen hinweg miteinander verbunden und leben, oft unbewußt , in belasteten Bindungen und Verstrickungen mit ihren Eltern, Geschwistern und Vorfahren.

Diese Verstrickungen in fremdes Schicksal des Familiengefüges können das Leben des Menschen im Hier und Jetzt beeinflussen und seine Wahlmöglichkeiten einschränken.

Das Aufstellen der Herkunfts- und Gegenwartsfamilie zeigt die innere Dynamik des Familiensystems und lässt überraschende Einsichten in die Ordnung und Gesetze der Familie bewusst werden. Durch das Sichtbarmachen vorhandender, oft belastender Verbindungen und dem Finden eines neuen Ordnungsbildes im  repräsentierten Familiensystem können Blockaden, mit Achtung des jeweiligen Schicksals, gelöst  werden. Der Klient wird gestärkt.

So wird neue Kraft und Energie frei für den eigenen, individuellen Lebensweg.

In Organisationen, Firmen und Verbänden, Teams, Gruppen, Vereinen und auf vielen anderen Ebenen finden sich vergleichbare Mechanismen.

Anhand von sog. Organisations- oder Strukturaufstellungen können hier Probleme gelöst  und neue, richtungsweisende Impulse gesetzt werden.

 

Welche Ziele verfolgen Aufstellungen?

 

Jedem von uns steht Glück, Erfolg und Gesundheit zu. Manchmal scheint es jedoch nicht so. In einem Aufstellungsseminar werden unbewusste Verstrickungen aufgedeckt, so dass komplexe Vorgänge in einem System gesehen werden. Dadurch kann die  Lösung scheinbar unerklärlicher (familiärer, beruflicher, gesundheitlicher) Probleme entstehen und Schritte in die richtige Richtung unternommen werden.

 

Was erwartet mich bei einer Aufstellung?

 

Menschen, die mit einem eigenem Anliegen kommen und/oder sich als sog. Stellvertreter zur Verfügung stellen und durch das "Stehen in der Rolle" die Lösung unterstützen.

In der Regel befragt die Seminarleiterin die gerade aufstellende Person zu ihrem Anliegen und ihrem Familiensystem. Für denjenigen der eine eigene Aufstellung wünscht, ist es daher sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig, genauere Informationen zu seiner sog. Herkunftsfamilie zu haben. Dann wählt der aufstellende Teilnehmer Stellvertreter für Mitglieder seines Gegenwarts- oder Herkunftsystems aus und stellt diese innerhalb des Kreises auf.

So wird sichtbar, welche Beziehungen und verborgenen Dynamiken dort vorhanden sind.

Die Leiterin befragt die Stellvertreter zu ihrer Rolle, verändert Positionen, lässt Bewegungen geschehen, gibt lösende Sätze vor, so dass eine neue Ordnung entstehen kann. Dadurch können Verstrickungen und somit Probleme gelöst werden, "Heilung" kann beginnen.

Der Klient findet "seinen" Platz innerhalb des Systems.

Zu dieser konventionellen Vorgehensweise können besondere Situationen, abgesehen davon, dass jede Situation und jedes Anliegen auf seine Weise einzigartig ist, entsprechende Varianten erfordern. Durch meine langjährige Erfahrung  bietet sich eine Vielfalt von Möglichkeiten in der Aufstellungsmethode in ihrer sich immer weiterentwickelnden Form.

Auch Stellvertreter und Beobachter tragen durch ihre Rolle nicht nur zur Lösungsfindung bei. Für sie ist die Teilnahme an einem Aufstellungsseminar in der Regel auch eine wertvolle, persönliche Erfahrung.

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© Stephanie Behr-Schilhab